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Niederschlagssysteme und Beispiele
Kaltfronten:
Unter Fronten versteht man den Übergangsbereich von zwei unterschiedlichen Luftmassen,
die meist im Zusammenhang mit einem Tiefdruckgebiet auftreten. Hat die einfließende Luft eine tiefere
Temperatur als die vorherrschende, spricht man von einer Kaltfront. Dabei schiebt sich die Kaltluft
bei Voranschreiten der Front keilförmig unter die Warmluft (Kaltfront 1. Art). Vor allem im Sommer
kommt es vorderseitig oder im Bereich der
Front durch die hohen Aufwinde häufig zu kräftigen Schauern und
Gewittern, oft verbunden mit Hagel und Sturmböen. Bei mässigen Temperaturen der
vorderseitigen Luftmassen (Winter) kann sich dagegen im allgemeinen keine starke Konvektion ausbilden.
Die Übergangszone zwischen den beiden Luftmassen kann mit wenigen km Breite äußerst
scharf sein.
Im Radarbild ist eine Kaltfront oftmals durch ein schmales, langgestrecktes Niederschlagsband
mit hohen Intensitäten bzw. Reflektivitäten und einzelnen Zellen (Sommer) zu erkennen.
In der rückseitig der Front einfließenden Kaltluft kommt es
häufig unmittelbar nach Frontdurchgang zu einem kurzzeitigen Aufklaren, bevor in den labilen
Luftmassen wieder Schaueraktivität mit einzelnen kleinen Gewittern einsetzt.
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