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Niederschlagssysteme und Beispiele
Warmfronten:
Unter Fronten versteht man den Übergangsbereich von zwei unterschiedlichen Luftmassen,
meist im Zusammenhang mit einem Tiefdruckgebiet. Hat die einfließende Luft eine höhere
Temperatur als die vorherrschende, spricht man von einer Warmfront, ansonsten von einer
Kaltfront. Bei der Warmfront schiebt sich die Warmluft
langsam über die Kaltluft. Durch diese langsame, großflächige Hebung bildet sich ein
ausgedehntes Niederschlagsgebiet mit moderaten Intensitäten, das über einen längeren Zeitraum
andauern kann.
Im Radarbild ist eine Warmfront an dem ausgedehnten Niederschlagsfeld zu erkennen.
Ein typisches Merkmal von stratiformen Niederschlägen im Bereich einer Warmfront ist
das sog. helle Band,
wo die fallenden Schnee- und Eisteilchen zu schmelzen beginnen.
Im Radarbild ist dies in der Vertikalprojektion zu erkennen an den erhöhten Reflektivitäten
(um bis zu 10 dB) in der Höhe. In der Horizontalprojektion (z.B. Regenrate) zeigen sich bei einer
bestimmten Höhe des Hellen Bandes konzentrische Ringe
mit erhöhten Intensitäten (bzw. Reflektivitäten) um das Radar.
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